Heimat.

Entdeckung: der kleine unscheinbare Erfolgsknopf


Sie begleiten uns, sind immer da und sorgen für permanente Erreichbarkeit. Sie sorgen für Orientierung in einer fremden Stadt, sichern immer gute Musik zur rechten Zeit, motivieren uns noch weiter zu laufen, wenn wir unser Schrittziel noch nicht erreicht haben und vieles mehr.

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Wenn man das Haus verlässt und auf der Arbeit bemerkt, dass man es daheim vergessen hat, fühlen Menschen sich nackt. Anscheinend sind Smartphones aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das ist auch gut so und auch ich schätze die Vorteile, die die Wischdinger mit sich bringen sehr.

Ach ja, man kann auch telefonieren, Nachrichten schreiben, Videotelefonieren, Bankgeschäfte abwickeln  … also ein wahres Wunder, das da in unserer Tasche ruht.

Kaum beachtet und von vielen unentdeckt ist der Erfolgsknopf der sich oft unscheinbar an der Seite unserer Smartphones versteckt. Einmal betätigt sorgt das Smartphone plötzlich für Erfolgserlebnisse, die uns bei permanenter Nutzung der Funktionsvielfalt entgehen.

Was passiert aber wenn wir auf unser Smartphone verzichten und den Erfolgsknopf nutzen?

Stell dir vor du hast einen wichtigen Vorstellungstermin. Ein ganztägiges Assessment Center. Es geht um nicht weniger als um deinen Traumjob. Du bist gut drauf, hast dich gut vorbereitet und gehst voller Energie in den Tag der Tage. Deine Mitbewerber an diesem Tag sind chancenlos – alle nur Begleitprogramm für deinen Triumpf. Der Tag beginnt. Du sollst dich zu Beginn des Assessment Centers einen Vortrag halten – nichts dramatisches. Ein Kinderspiel! Doch dann passiert es. Du erhältst eine Nachricht (WhatsApp oder was anderes egal). Dein Handy ist auf „lautlos“, aber leider vibriert es trotzdem. Du spürst also die Nachricht. Sie lenkt dich von deinen Ausführungen ab – ganz kurz – das hat keiner gemerkt. Aber in dir beginnt es zu arbeiten. Wer denkt gerade an mich? Was will er / sie mir mitteilen? Ist vielleicht irgendwas passiert? Auch wenn du dich äußerlich ganz gefasst gibst, bist du innerlich durcheinander. Es zerreißt dich – du musst es einfach wissen. Trotzdem beendest du deinen Vortrag souverän. Aber hat ein Beobachter gemerkt, dass es in deiner Tasche vibriert hat? Was zu sehen, dass du abgelenkt warst? Ein ungutes Gefühl, dass dich jetzt den ganzen Tag begleitet. Dann in einem ruhigen Moment kannst du endlich einen Blick auf den Bildschirm werfen: „Hab dich lieb! <3“ schreibt die Liebste – alles gut! Also weiter im Programm.

Wahrscheinlich gut nachvollziehbar, wie die Nachricht während des Vortrages einen ganzen Tag verderben kann. Vielleicht sogar eine ganze Karriere. Stell dir vor die Nachricht wäre keine gute gewesen. Das kann dich total runter ziehen und schließlich deinen fest eingeplanten Erfolg gefährden.

Darum rate ich in meinen Vorträgen zum Thema „persönliche Vorstellung“ immer das Smartphone unter Betätigung des Erfolgsknopfes komplett auszuschalten. So gilt dann die ganze Aufmerksamkeit dem beruflichen Erfolg. Du wirst nicht gestört und kannst deinen Erfolg genießen. Und das Smartphone bleibt den ganzen Tag aus! Abends nach dem Termin kann man das Smartphone gerne wieder anschalten: Und dann sind die Nachrichten immer noch gut (oder auch nicht)! Aber du warst erfolgreich …

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